Code Mining in Eclipse Photon

Eclipse Photon ist im Juni 2018 erschienen und ist sehr viel schneller und besser benutzbar geworden (heisst es).

  • Umfangreicher Support von Java 10
  • Verbesserung des Dark Themes
  • Aktionsbasierte Labels auf Buttons
  • Operationen sind möglichst nicht blockierend
  • einfacherer Projektimport
  • Verbesserte Debug Perspektive
  • Vereinfachte Menüstrukturen
  • Schnelleres Feedback auf Useraktionen
  • Bessere „Tip of the Day“ Funktionalität
  • Debugger: When a method exit breakpoint is hit, the value being returned is now shown in the variables view.
  • The formatter profile preference page (Java > Code Style > Formatter > Edit…) has a
  • new look which makes it much easier to set preferences for formatting Java code.

Und vieles mehr, siehe https://www.eclipse.org/eclipse/news/4.8/M5/

Endlich hat Eclipse mit Code Mining auch eine ähnliche Funktion wie IntelliJ erhalten, um Zusatzinformationen im Code anzuzeigen. Das funktioniert dabei ähnlich wie CodeLens in Microsoft Visual Studio. Microsoft hat den Begriff „CodeLens“ aber markenrechtlich schützen lassen, darum heisst es in Eclipse CodeMining.

Installation

Sobald man Eclipse Photon installiert hat, kann man es unter „Help -> Install new Software“ installieren:

https://github.com/angelozerr/jdt-codemining

installation.PNG

Aktivieren in den Einstellungen

codemining.PNG

Referenzen, IF und FOR

Wichtig: Auf alle diese Angaben kann geklickt werden! 

  • Klassen und Methoden haben die auf sie zeigenden Referenzen angegeben. Ein Klick auf „references“ öffnet etwa die „Call hierarchy“.
  • Bei IF Statements wird bei der schliessenden Klammer angezeigt, zu welchem IF es gehört. Dasselbe bei FOR Statements. Ein Klick auf den Hinweis springt zum IF/FOR Statement.

code.PNG

Anzeigen der Werte beim Debuggen

Ähnlich wie im IntelliJ werden die Werte der Literale (Integers etc.) direkt angezeigt. Bei Instanzen wird leider nur die ID angezeigt, was nicht so viel bringt. Immerhin sieht man, ob die Variable null ist oder nicht.

Die Methodenaufrufe werden ergänzt durch den Typ der Variablen plus den Namen, den die Variable in der aufgerufenen Methode hat.

debug.PNG

jUnit Tests

Bei jUnit Tests sieht man an einem Icon den Status des Tests – Dieser wird grün oder rot, wenn man die Tests laufen lässt.

Das Laufenlassen ist nun ganz eifach möglich mit Klick auf „Run All / Debug All / Run / Debug“.

junit.PNG

Anzeigen von GIT Informationen

Auf Wund kann auch Informationen von GIT anzeigen – Etwa, wer eine Methode zum letzten Mal geändert hat und wann. Mir sind es aber zuviele Namen, weshalb ich diese Funktion deaktiviert habe.

Fazit

Echt genial! Ich kann es nur empfehlen.

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